Über GBN

BBMRI-ERIC

BBMRI-ERIC ist eine pan-europäische Infrastruktur nationaler Biobanknetzwerke. Die Abkürzung BBMRI-ERIC steht für „Biobanking and Biomolecular Resources Research Infrastructure – European Research Infrastructure Consortium“. GBN vertritt darin die Interessen der deutschen Biobanken.

BBMRI-ERIC baut eine europaweite Biobanken-Forschungsinfrastruktur auf, um den Zugang zu Bioproben und assoziierten Daten als Forschungsressourcen zu erleichtern und eine qualitativ hochwertige biomedizinische Forschung zu unterstützen. BBMRI-ERIC wird von den beteiligten Mitgliedsstaaten und den jeweiligen nationalen Biobankenknoten getragen. Der German Biobank Node (GBN) vertritt die Interessen der deutschen Biobanken in diesem pan-europäischen Netzwerk.

BBMRI-ERIC besteht derzeit aus 18 Mitgliedsstaaten und einer internationalen Organisation (IARC) und ist damit eine der größten Forschungsinfrastrukturen Europas.

Mitglieder: Belgien, Bulgarien, Deutschland, Estland, Finnland, Griechenland, Italien, Lettland, Malta, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Schweden, Slowenien, Tschechien, Ungarn und das Vereinigte Königreich.

Beobachter: Litauen, Schweiz, Spanien, Türkei, Zypern, IARC/WHO

GBN-Workshop: Biobanking in Microbiome Research

GBN-Workshop: Microbiome Research and Biobanking
15. September 2022
Hannover, Clinical Research Center (CRC)

 

Milliarden von Mikroorganismen wie Bakterien und Viren besiedeln den menschlichen Körper und beeinflussen die Gesundheit. Das sogenannte Mikrobiom findet sich nicht nur im „Darm mit Charme“: Mikroorganismen kommen auch im Mund, in der Lunge oder auf der Haut vor. Vergleicht man die Anzahl der menschlichen Körperzellen mit der Zahl der Mikroben, sind die kleinen Organismen deutlich in der Überzahl.

In den letzten Jahren ist das Mikrobiom als Forschungsgebiet immer stärker in den Fokus gerückt, zuweilen ist sogar von „Microbiomania“ die Rede. Mithilfe der Metagenomik erfassen Wissenschaftler*innen heute exakt, wie viele der verschiedenen Spezies sich in Bioproben befinden. Beim Workshop „Biobanking in Microbiome Research“ des German Biobank Node (GBN) am 15. September 2022 sprechen medizinische Forscher*innen und Biobankvertreter*innen über aktuelle Erkenntnisse und Trends aus der Wissenschaft sowie über Herausforderungen des Biobankings in diesem Kontext.

Das Mikrobiom spielt bei zahlreichen Krankheiten eine Rolle: bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, bei Hautekzemen oder Lungenleiden. Es wirkt sich sogar auf Organe wie zum Beispiel das Gehirn aus, zu denen es selbst gar nicht gelangt. So sind auch für psychiatrische oder neurologische Erkrankungen häufig Veränderungen des Mikrobioms verantwortlich.

Ziel des Workshops ist es, den Austausch zwischen Forschung und Biobanking zu stärken und damit optimale Voraussetzungen für aussagekräftige Forschungsergebnisse zu schaffen. Die Veranstaltung findet im Clinical Research Center (CRC) Hannover statt; die Konferenzsprache ist Englisch.

Bitte melden Sie sich bei Interesse über Eventbrite an. Die Teilnehmer*innenzahl ist auf 80 Personen begrenzt. Melden Sie sich aufgrund dieser Limitierung auch bitte wieder ab, sollten Sie zu einem späteren Zeitpunkt feststellen, dass Sie doch nicht teilnehmen können. Auf diese Weise ermöglichen Sie anderen eine Teilnahme.

Programmkomitee: Dr. Gabriele Anton, Prof. Dr. Thomas Illig, Prof. Dr. Wolfgang Lieb, Dr. Cornelia Specht

Programm

10:00Registration 
11:00Welcoming address 
11:15The gut microbiome, diet and cardiometabolic healthCristina Menni, King‘s College London
11:45Biobanking the worldwide diversity of human-associated gut microbesMathieu Groussin, Institute of Clinical Molecular Biology, Kiel University
12:15From low calorie diets to the hungry microbiome theoryReiner Jumpertz von Schwartzenberg, Institute of Diabetes Research and Metabolic Diseases, Helmholtz Zentrum München
12:45Lunch break 
13:45GWAS for the gut microbiomeMalte Rühlemann, Institute of Clinical Molecular Biology, Kiel University
14:15Airway microbial metagenomics in health and chronic lung diseasesBurkhard Tümmler, Molecular pathology of cystic fibrosis, Medizinische Hochschule Hannover
14:45The Skin Microbiome in Health and DiseaseElke Rodriguez, Molecular Inflammation Research, Kiel University
15:15Coffee break 
15:45Peering into an unknown viral world: missing pieces in the study of virus-host interactionLi Deng , Institute of Virology, Helmholtz Zentrum München
16:15Microbiome analysis using the nf-core frameworkDaniel Straub, Quantitative Biology Center, University of Tübingen
16:45Discussion and summary 
17:30End of event 

Programmflyer (Stand 1.4.2022)

Anmeldung Eventbrite

GBN-Workshop: Biobanking in Microbiome Research

GBN-Workshop: Microbiome Research and Biobanking
15. September 2022
Hannover, Clinical Research Center (CRC)

 

Milliarden von Mikroorganismen wie Bakterien und Viren besiedeln den menschlichen Körper und beeinflussen die Gesundheit. Das sogenannte Mikrobiom findet sich nicht nur im „Darm mit Charme“: Mikroorganismen kommen auch im Mund, in der Lunge oder auf der Haut vor. Vergleicht man die Anzahl der menschlichen Körperzellen mit der Zahl der Mikroben, sind die kleinen Organismen deutlich in der Überzahl.

In den letzten Jahren ist das Mikrobiom als Forschungsgebiet immer stärker in den Fokus gerückt, zuweilen ist sogar von „Microbiomania“ die Rede. Mithilfe der Metagenomik erfassen Wissenschaftler*innen heute exakt, wie viele der verschiedenen Spezies sich in Bioproben befinden. Beim Workshop „Biobanking in Microbiome Research“ des German Biobank Node (GBN) am 15. September 2022 sprechen medizinische Forscher*innen und Biobankvertreter*innen über aktuelle Erkenntnisse und Trends aus der Wissenschaft sowie über Herausforderungen des Biobankings in diesem Kontext.

Das Mikrobiom spielt bei zahlreichen Krankheiten eine Rolle: bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, bei Hautekzemen oder Lungenleiden. Es wirkt sich sogar auf Organe wie zum Beispiel das Gehirn aus, zu denen es selbst gar nicht gelangt. So sind auch für psychiatrische oder neurologische Erkrankungen häufig Veränderungen des Mikrobioms verantwortlich.

Ziel des Workshops ist es, den Austausch zwischen Forschung und Biobanking zu stärken und damit optimale Voraussetzungen für aussagekräftige Forschungsergebnisse zu schaffen. Die Veranstaltung findet im Clinical Research Center (CRC) Hannover statt; die Konferenzsprache ist Englisch.

Bitte melden Sie sich bei Interesse über Eventbrite an. Die Teilnehmer*innenzahl ist auf 80 Personen begrenzt. Melden Sie sich aufgrund dieser Limitierung auch bitte wieder ab, sollten Sie zu einem späteren Zeitpunkt feststellen, dass Sie doch nicht teilnehmen können. Auf diese Weise ermöglichen Sie anderen eine Teilnahme.

Programmkomitee: Dr. Gabriele Anton, Prof. Dr. Thomas Illig, Prof. Dr. Wolfgang Lieb, Dr. Cornelia Specht

Programm

10:00Registration 
11:00Welcoming address 
11:15The gut microbiome, diet and cardiometabolic healthCristina Menni, King‘s College London
11:45Biobanking the worldwide diversity of human-associated gut microbesMathieu Groussin, Institute of Clinical Molecular Biology, Kiel University
12:15From low calorie diets to the hungry microbiome theoryReiner Jumpertz von Schwartzenberg, Institute of Diabetes Research and Metabolic Diseases, Helmholtz Zentrum München
12:45Lunch break 
13:45GWAS for the gut microbiomeMalte Rühlemann, Institute of Clinical Molecular Biology, Kiel University
14:15Airway microbial metagenomics in health and chronic lung diseasesBurkhard Tümmler, Molecular pathology of cystic fibrosis, Medizinische Hochschule Hannover
14:45The Skin Microbiome in Health and DiseaseElke Rodriguez, Molecular Inflammation Research, Kiel University
15:15Coffee break 
15:45Peering into an unknown viral world: missing pieces in the study of virus-host interactionLi Deng , Institute of Virology, Helmholtz Zentrum München
16:15Microbiome analysis using the nf-core frameworkDaniel Straub, Quantitative Biology Center, University of Tübingen
16:45Discussion and summary 
17:30End of event 

Programmflyer (Stand 1.4.2022)

Anmeldung Eventbrite

Haben Sie Fragen?

germanbiobanknode@charite.de

Tel. +49. 30. 450 536 347


Fax +49. 30. 450 753 69 38

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