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Open Journal of Bioresources: Biobanken bekannter machen

Die Bedeutung insbesondere von zentralen Biobanken für die biomedizinische Forschung und die personalisierte Medizin nimmt stetig zu. Ihre Bekanntheit unter Forscher*innen lässt jedoch noch zu wünschen übrig. Um die Akzeptanz und Sichtbarkeit von Biobanken zu gewährleisten, ist es besonders wichtig, ihre Beteiligung an Forschungsprojekten zu dokumentieren. Forscher*innen, die mit einer Biobank zusammengearbeitet haben, sollten diese in ihren Publikationen nennen.

Das Open Journal of Bioresources: Peer Reviewed & Open Access

Eine Publikation im Open Journal of Bioresources (OJB) ist eine Möglichkeit, dies zu erleichtern. Das OJB enthält ausschließlich Beschreibungen von Sammlungen von Bioproben mit zugehörigen Daten, biologisch bezogenen Datenbanken (unabhängig von physischen Proben) oder andere Sammlungen biomolekularer und bioinformatischer Forschungswerkzeuge, die fachlich geprüft und Open Access veröffentlicht werden.

Neue Publikation der Hannover Unified Biobank (HUB)

Die Hannover Unified Biobank (HUB), Partner-Biobank der German Biobank Alliance (GBA), hat kürzlich ein solches Portrait im OJB publiziert: „The Hannover Unified Biobank (HUB) – Centralized Standardised Biobanking at Hannover Medical School“. Es bietet einen Überblick über die Arbeit und Ausrichtung der HUB, von den Probenbeständen über die Abläufe bis hin zu Zugangsvoraussetzungen. Damit können sich zukünftige Nutzer*innen über die Biobank informieren und später, nach erfolgreicher Zusammenarbeit, diese Publikation als Referenz in ihren Veröffentlichungen verwenden. Publikationen im OJB tragen auf diese Weise dazu bei, die Bekanntheit von Biobanken zu steigern.

Bereits im Jahr 2018 publizierte die Interdisziplinäre Biomaterial- und Datenbank Würzburg (ibdw) einen Beitrag im OJB: „Hospital-integrated Biobanking as a Service – The Interdisciplinary Bank of Biomaterials and Data Wuerzburg (ibdw). Im Jahr 2020 folgten Veröffentlichungen der Integrated Research Biobank der Universitätsmedizin Greifswald sowie der Zentralen Biobank UMG (Göttingen). Alle drei Biobanken sind – wie die HUB – Partnerinnen der GBA.

Sichtbarkeit durch OJB-Beiträge steigern

„Wir empfehlen allen Biobanken, im OJB zu publizieren, um ihre Arbeit stärker sichtbar zu machen,“ sagt Dr. Cornelia Specht, Geschäftsführerin des German Biobank Node (GBN). „Zu selten werden Biobanken noch in wissenschaftlichen Veröffentlichungen genannt. Eine solche Publikation gepaart mit einem Appell an die Nutzerinnen und Nutzer der eigenen Biobank, diese auch zu zitieren, kann dies entscheidend verbessern.“ GBN rät Biobanken dazu, die bereits vorhandenen Publikationen im OJB als „Best Practice“-Beispiele zu verwenden.

Weitere Informationen und Links:

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germanbiobanknode@charite.de

Tel. +49. 30. 450 536 347


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