ELSI

Neue Technologien verändern das Biobanking in den nächsten Jahren grundlegend.

Das wirft viele ethische, rechtliche und soziale Fragen auf, die im Dialog mit WissenschaftlerInnen, PatientInnen, DatenschützerInnen und der Öffentlichkeit gelöst werden müssen.

ELSI

Biobanken stehen vor der Herausforderung, die Interessen der medizinischen Forschung und die Forschungsfreiheit der Wissenschaft mit den Rechten und Interessen von BiomaterialspenderInnen in Einklang zu bringen. Fragen der Privatsphäre und des Datenschutzes der SpenderInnen oder der Umgang mit Zusatzfunden müssen unter ethischen Gesichtspunkten abgewogen und in die Governance von Biobanken integiert werden. Die Abkürzung ELSI steht für „Ethical, Legal, and Social Issues“, also für ethische, rechtliche und soziale Fragestellungen.

Ziele im Bereich ELSI:

  • Rechtliche und ethische Aspekte bzw. Fragestellungen identifizieren, bei denen Handlungsbedarf besteht
  • Bedarf für Anpassungen von Datenschutzkonzepten und weit gefassten Patienteneinwilligungen (Broad Consent) in der German Biobank Alliance (GBA) ermitteln, auch vor dem Hintergrund der EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO)
  • Bestehende Datenschutz- und Einwilligungskonzepte von Biobanken in Deutschland in Kooperation mit Partnerinitiativen (DZG, NAKO, MII) erweitern und harmonisieren

Jahrestagung Sektion Molekulare Diagnostik

18. Jahrestagung Sektion Molekulare Diagnostik der DGKL
Die neue IVD-Verordnung – Konsequenzen für die Molekulare Diagnostik

22.- 24. Mai 2019, Tutzing/Starnberger See
Auditorium Evangelische Akademie Tutzing, Schloßstraße 2 + 4, 82327 Tutzing

Die 18. Jahrestagung der Sektion Molekulare Diagnostik der DGKL beschäftigt sich einmal mehr mit einem wichtigen Thema der Regulation: bereits im Mai 2017 trat weitgehend unbemerkt von den Anwendern eine neue, 477-seitige EUVerordnung zur in-vitro-Diagnostik (IVDR) in Kraft, für deren Umsetzung noch ein Übergangszeitraum bis zum 26. Mai 2022 eingeräumt wurde. Die neue IVDR gilt in den EU Mitgliedsstaaten unmittelbar und muss daher nicht in nationales Recht umgesetzt werden.  Welche weitreichenden Konsequenzen sich daraus vor allem für die Entwickler und Anbieter molekulardiagnostischer Untersuchungsverfahren ergeben, soll in dieser Tagung aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet und diskutiert werden.

Zum Programm

Die Teilnahmegebühr beträgt 50,00€. Die Anmeldung erfolgt über diesen Link.

Jahrestagung Sektion Molekulare Diagnostik

18. Jahrestagung Sektion Molekulare Diagnostik der DGKL
Die neue IVD-Verordnung – Konsequenzen für die Molekulare Diagnostik

22.- 24. Mai 2019, Tutzing/Starnberger See
Auditorium Evangelische Akademie Tutzing, Schloßstraße 2 + 4, 82327 Tutzing

Die 18. Jahrestagung der Sektion Molekulare Diagnostik der DGKL beschäftigt sich einmal mehr mit einem wichtigen Thema der Regulation: bereits im Mai 2017 trat weitgehend unbemerkt von den Anwendern eine neue, 477-seitige EUVerordnung zur in-vitro-Diagnostik (IVDR) in Kraft, für deren Umsetzung noch ein Übergangszeitraum bis zum 26. Mai 2022 eingeräumt wurde. Die neue IVDR gilt in den EU Mitgliedsstaaten unmittelbar und muss daher nicht in nationales Recht umgesetzt werden.  Welche weitreichenden Konsequenzen sich daraus vor allem für die Entwickler und Anbieter molekulardiagnostischer Untersuchungsverfahren ergeben, soll in dieser Tagung aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet und diskutiert werden.

Zum Programm

Die Teilnahmegebühr beträgt 50,00€. Die Anmeldung erfolgt über diesen Link.

Haben Sie Fragen?

germanbiobanknode@charite.de

Tel. +49. 30. 450 536 347


Fax +49. 30. 450 753 69 38

BMBF
top
Biobanken-Directory Verzeichnis deutscher Biobanken und ihrer Sammlungen GBN-Produkte Vorlagen, Manuale und weitere Materialien zum Download